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KI-Sicherheitsaudits in DAX-Konzernen 2025

BSI-C5-Katalog, Penetrationstests und Incident Response: Wie DAX-Konzerne 2025 ihre KI-Systeme durch strukturierte Sicherheitsaudits absichern und regulatorische

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ecompanion Redaktion18.8.2026 · 3 Min. Lesezeit
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KI-Sicherheitsaudits in DAX-Konzernen 2025

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den 2016 erstmals veröffentlichten C5-Kriterienkatalog in den Jahren 2025/26 grundlegend überarbeitet; bereits mehr als hundert Testate für nationale, europäische und weltweite Cloud-Anbieter wurden auf Basis dieses Katalogs ausgestellt. Für Entscheider in DAX-Konzernen wird der BSI C5 damit zur zentralen Messlatte bei der Auswahl und Prüfung von Cloud- und KI-Dienstleistern. Der Katalog legt verbindliche Mindestanforderungen an die Informationssicherheit fest und bildet die strukturelle Grundlage für ein kundeneigenes Risikomanagement, Penetrationstests sowie Incident-Response-Prozesse. Die Überarbeitung 2025/26 trägt aktuellen Entwicklungen im KI-Umfeld Rechnung und erhöht den Prüfdruck auf Anbieter wie auf deren Unternehmenskunden gleichermaßen.

KI-Sicherheitsaudits in DAX-Konzernen 2025: Was der BSI-C5-Katalog für Unternehmen bedeutet

Der BSI Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5) gilt seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 2016 als zentraler Mindeststandard für sicheres Cloud Computing in Deutschland. Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden auf Basis dieses Katalogs bereits mehr als hundert Testate für nationale, europäische und weltweite Cloud-Anbieter ausgestellt. Im Zeitraum 2025/26 hat das BSI den C5 grundlegend überarbeitet, um aktuellen Entwicklungen in der Cloud- und KI-Landschaft Rechnung zu tragen.

Was der C5-Katalog regelt

Der C5 beschreibt Mindestanforderungen an die Informationssicherheit von Cloud-Diensten. Er richtet sich an professionelle Cloud-Anbieter, deren Prüfer sowie an Unternehmen, die Cloud-Dienste beschaffen. Für DAX-Konzerne, die KI-gestützte Systeme zunehmend über Cloud-Infrastrukturen betreiben, ist der Katalog damit ein unmittelbar relevantes Steuerungsinstrument. Der C5 dient laut BSI explizit als Grundlage für das kundeneigene Risikomanagement bei der Auswahl von Anbietern.

Praktisch bedeutet das: Wer KI-Modelle oder -Plattformen über externe Cloud-Dienste einsetzt, muss prüfen, ob der jeweilige Anbieter ein gültiges C5-Testat vorweisen kann. Das Testat ersetzt dabei nicht das eigene Risikomanagement, bildet aber eine wesentliche Voraussetzung für eine belastbare Sicherheitsbewertung.

Vier praktische Implikationen für Entscheider

1. Testatpflicht als Auswahlkriterium verankern Beschaffungsprozesse für Cloud-basierte KI-Systeme sollten das Vorliegen eines C5-Testats als Mindestanforderung aufnehmen. Da bereits mittelständische und kleinere Anbieter den Katalog anwenden, ist ein Testat kein exklusives Merkmal von Hyperscalern. Unternehmen, die auf Anbieter ohne Testat setzen, tragen das Restrisiko vollständig selbst. Weiterführende Anforderungen der BSI-Richtlinien für KI-Systeme sind in diesem Kontext ergänzend zu berücksichtigen; mehr dazu unter BSI-Richtlinien für sichere KI-Systeme.

2. C5 und EU-KI-Verordnung gemeinsam denken Der C5 adressiert die Sicherheit der Cloud-Infrastruktur, während der EU AI Act Anforderungen an KI-Systeme selbst stellt. Für Hochrisiko-KI-Anwendungen in DAX-Konzernen greifen beide Regelwerke ineinander. Ein C5-Testat des Cloud-Anbieters entbindet nicht von Konformitätspflichten nach dem AI Act. Details zur Konformitätsbewertung von Foundation Models finden Sie unter EU AI Act: Konformitätsbewertung Foundation Models.

3. Penetrationstests und Incident Response in Prüfzyklen integrieren Der C5 legt Mindestanforderungen fest, ersetzt aber keine operativen Sicherheitstests. Penetrationstests gegen KI-Schnittstellen sowie definierte Incident-Response-Prozesse für KI-spezifische Vorfälle (etwa Modell-Manipulation oder Datenlecks aus Trainingsdaten) sind ergänzend zu planen. Die Governance-Strukturen in DAX-Konzernen für solche Prüfprozesse werden ausführlicher behandelt unter KI-Governance in DAX-Konzernen 2025 sowie KI-Sicherheit: NIST AI RMF und ISO 42001.

4. Compliance-Audits für KI im Finanzbereich gesondert betrachten Für Konzerne mit regulierten Geschäftsbereichen, insbesondere im Finanz- und Versicherungsbereich, kommen sektorspezifische Anforderungen hinzu. Der C5 bildet dort häufig die technische Basis, auf der aufsichtsrechtliche Prüfungen aufsetzen. Einen Überblick über KI-Compliance-Audits in Finanzkonzernen bietet der Artikel KI-Compliance-Audit in Finanzkonzernen 2025.

Überarbeitung 2025/26: Was sich ändert

Die Aktualisierung des C5 im Zeitraum 2025/26 zielt laut BSI darauf ab, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen und die Qualität des Katalogs weiter zu erhöhen. Konkrete Änderungsdetails sind der offiziellen BSI-Dokumentation zu entnehmen. Für Unternehmen, die bereits C5-konforme Anbieter einsetzen, empfiehlt sich eine Prüfung, ob bestehende Testate auf Basis der überarbeiteten Version ausgestellt oder aktualisiert wurden. Speziell für KRITIS-relevante Umgebungen sind die Anforderungen unter BSI-C5-Kriterienkatalog: Sicherheitsanforderungen für KI und KRITIS 2025 zusammengefasst.

Quellen

Häufige Fragen

Was ist der BSI C5 und warum ist er für KI-Sicherheitsaudits relevant?

Der BSI C5 (Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue) definiert Mindestanforderungen an die Informationssicherheit für Cloud-Dienste. Das BSI veröffentlichte ihn erstmals 2016. Da KI-Systeme in Unternehmen typischerweise auf Cloud-Infrastrukturen laufen, bildet der C5 eine zentrale Prüfgrundlage für Sicherheitsaudits. Er richtet sich an Cloud-Anbieter, deren Prüfer und Kunden gleichermaßen.

Wie verbreitet ist der C5-Standard bei Cloud-Anbietern?

Laut BSI wurden bereits mehr als hundert Testate für nationale, europäische und weltweite Cloud-Anbieter ausgestellt. Der Katalog wird dabei nicht nur von Großunternehmen genutzt: Auch mittelständische und kleinere Anbieter wenden ihn an. Das zeigt, dass der C5 sich als Marktstandard für Cloud-Sicherheit in Deutschland etabliert hat.

Wurde der C5 für aktuelle KI-Entwicklungen angepasst?

Ja. Im Zeitraum 2025/26 hat das BSI den C5 grundlegend überarbeitet. Ziel der Überarbeitung ist es, auf aktuelle technologische Entwicklungen zu reagieren und die Qualität der Anforderungen weiter zu steigern. Unternehmen, die KI-Anwendungen in Cloud-Umgebungen betreiben, sollten prüfen, welche neuen Kriterien für ihre Systeme relevant sind.

Wie unterstützt der C5 das Risikomanagement von Unternehmen?

Der C5 bietet Unternehmen eine strukturierte Grundlage, um ein eigenes Risikomanagement für Cloud-Dienste aufzubauen. Er hilft bei der Anbieterauswahl, indem Testate eine objektive Vergleichsbasis schaffen. Gerade bei KI-Projekten, bei denen Datenverarbeitung und Modellbetrieb oft in der Cloud stattfinden, gibt der Katalog klare Orientierung für Sicherheitsbewertungen.

Wer ist verpflichtet, den BSI C5 anzuwenden?

Der C5 ist kein gesetzlich verbindliches Regelwerk, sondern ein anerkannter Kriterienkatalog des BSI. Er richtet sich primär an professionelle Cloud-Anbieter, deren Prüfer und Kunden. In der Praxis fordern jedoch öffentliche Auftraggeber sowie regulierte Branchen wie Finanz- und Gesundheitswesen zunehmend C5-Testate als Nachweisgrundlage, was ihn faktisch zu einem wichtigen Compliance-Instrument macht.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.

Quellen

  1. BSI Kriterienkatalog C5 (Übersichtsseite)BSIPrimärquelleabgerufen 18. Aug. 2026
  2. BSI Kriterienkatalog C5 (Direktdownload Dokument)BSIPrimärquelleabgerufen 18. Aug. 2026

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.